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Parc National des Ecrins, Dauphiné Alpen, Frankreich - links die Barre des Ecrins mit 4101m, sonst jede Menge 3000er
Panoramaphoto über den Nationalpark Les Ecrins

Details

 
 Username  kmetsch     Anzahl der Touren  2 
 Mitglied seit  19.06.2007  Höhenmeter  2.504 hm 
 Hompage  keine  Hm Durchschnitt  1.252 hm 
 
 

Tourentipps

 
1.  Deutschland  Krottenkopf   (2086 m / 1406 hm)
Gebirge:  Estergebirge
Typ:  Bergwanderung
Verlauf:  lange Bergwanderung über zwei Tage mit herrlichen Blicken ins Voralpenland, Wetterstein und Karwendel!

Ausgangsort: Farchant, Alter Bahnhof (ca. 690 Meter)
Ankunft: Wallgau
Übernachtung: Krottenkopfhütte (auch Weilheimer Hütte genannt) auf 1.965 Metern

Sehenwertes: Kuhfluchtwasserfälle und die Sonnenauf- und Untergänge vom Krottenkopf aus gesehen

Vom alten, stillgelegten, Bahnhof, geht es über die Mühldörflstraße und den Kuhfluchtweg auf den Wanderweg in Richtung der Kuhfluchtwasserfälle (entspringen spektakulär aus dem Fels heraus) in Richtung Hoher Fricken (1.940 m). Der Anstieg ist teilweise steil und schweißtreibend, aber ohne große technische Anforderungen. Ab der Mitte der Tour in der Westflanke des Frickens ergeben sich mehr und mehr schöne Blicke hin ins Zugspitzmassiv und in die Ammergauer Alpen.

Nach etwa 4 Stunden erreichen wir den Gipfel des Hohen Fricken und gehen zurz weiter zum Gipfelkreuz. Von dort ergeben sich herrliche Rundblicke auf das Wetterstein, Zugspitze, die Ammergauer und das Voralpenland bis weit in das Krwendel hinein. Bischof und Krottenkopf sind nun ganz "nah", so dass wir uns nach einer 30-minütigen Rast aufmachen in Richung Weilheimer Hütte.

Auf dem kleinen Grat des Frickens geht es weiter und kurz danach zuerst wieder runter auf ca. 1600 Meter. Nach etwa 40 Minuten leichten Abstiegs geht es zwischen dem Bischof (2033 Meter) und dem Henneneck und Kareck weiter in Richtung Krottenkofhütte, die wir nach einer weiteren Stunde erreichen.

Schön ist die Lage der Hütte auf knapp 2000 Metern direkt zwischen Krottenkopf und Risskopf. Schön sind auch wieder die Blicke, die sich in den Isarwinkel, die Benediktenwand und in das weite Michelfeld mit der Hohen Kiste auftun, die wir am nächsten Tag besteigen, heute jedoch erst einmal "links liegen lassen".

Die Übernachtung auf der Hütte ist ruhig, lediglich am Wochenende ist die Hütte gut belegt.

Am nächsten Morgen steigen wir früh auf den Krottenkopf (2086 m, leicht) und genießen bei herrlichem Wetter einen absolut gigantischen Rundblick. Eine Stunde vergeht hier wie im Flug.

Dann steigen wir wieder hinab zur Hütte und nehmen den Weg in Richtung Wallgau. Fast eben und auf gutem Steig geht es unterhalb des Archtalkopfes über dem Michelfeld in Richtung Hohe Kisten (1922 m), die wir nach einer Stunden und etwas mühseligem Aufsteig von 100 m erreichen. Was vom Michelfeld wie eine kleine Schanze aussieht, entpuppt sich in Richtung Eschenlohe und Murnau ale eine jäh abfallende mehrere hundert Meter tiefe Schuttreiße.

Auf der "Kisten" genießen wir den Blick weit ins Vorlapenland, Ammersee und Starnbergersee. Der Staffelsee liegt fast vor uns.

Von der Kisten geht es nun munter herab Richtung Wallgau. Kurz hinter der Kisten müssen wir uns entscheiden, ob wir den Wallgauer Steig oder den Walchenseesteig nehmen, wir entscheiden uns für den Wallgauer Steig.

Dieser schlängelt sich, teilweise weglos (gute Orientierung erforderlich) aber mit Markierung an Steinen und Bäumen in Richtung Wildsee, einem reizollen Bergsee. Ab dort geht es steiler hinab und später auf gutem Steig und Forstweg hinunter nach Wallgau, das wir nach 5 Stunden insgesamt erreichen.
 
2.  Deutschland  Klammspitze   (1928 m / 1098 hm)
Gebirge:  Ammergauer Alpen
Typ:  Begwanderung
Verlauf:  Diese lange und anstrengende, technisch unschwierige Bergwanderung in den Ammergauern zählt für mich zu den schönsten Touren in den Voralpen überhaupt. Es ist eine tolle 2-Tagestour, die alles in sich hat, Naturerlebnis, Kraxelei in leichtem Fels, luftige Gratwege, herrliche Blicke ins Vorlalpenland, Estergebirge, Wetterstein sowie die österreichischen Alpen.

Ausgangsort: Oberammergau (834 m)
Ankunft: Kenzenhütte (1240 m)

Besonderes: Ausreichend Wasser mitnehmen! Wasser ist Mangelware auf dem Weg von den Brunnenkopfhäusern hin zur Kenzenhütte, besonders in Trockenphasen.

Sehenswertes: Blick vom frechen Felszacken Kofel (1340 m) über Oberammergau; am Sonnenberggrat ins Granswangtal, von der Klammspitze weite Rundblicke ins Voralpenland und bis hin zum Wetterstein und den Rest der Ammergauer

Einkehrmöglichkeiten: Pürschlinghaus, Brunnenkopfhäuser, Kenzenhütte

Südlich von Oberammergau zweigt ein Steig unterhalb des Kofels, dem Hausberg O´gaus, in Richtung dieses "kleinen" aber frechen Felszackens auf. Auf einem munteren Zick-Zack-Weg und zuguterletzt an Drahtseilen und einer kleinen Kraxeleinlage direkt unterhalb des Kofels erreichen wir den Gipfel und schauen auf Oberammergau und den Laber. Ein mutiger Beginn für eine lange Wanderung.

Dann geht es vom Kofel erst einmal kurz zurück auf dem Ursprungsweg und von dort biegen wir westlich auf den Weg unterhalb des Brunnbergs ein. Am Zahn angelangt (1600 m) folgen wir dem Weg durch Zacken und klein Köpfchen und gehen unterhalb des Sonnberg auf dem teilweise sehr schmalen und luftigen Sonnberggrat hinüber zum Prüschling (1566 m). Trittischerheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung für diesen Weg!

Direkt unter dem Pürschling liegt die gleichnamige Hütte. Dort kann eingekehrt und übernachtet werden. Bis hierhin sollten wir 5 Stunden unseres Wegs bewältigt haben.

Wir gehen weiter unterhalb des Teufelstättkopfes, dem Laubeneck und dem Hennenkopf zu den Brunnekopfhäuser (2 Stunden), die wir nach zwei Stunden erreichen. Eine Rast ist hier gut angelegt, denn hiernach beginnt der schweißtreibende Anstieg durch den Tobel und mit einigen leichten Kraxeleien auf den letzten hundert Höhenmetern auf die 1928 m hohe Klammspitze. Diese ereichen wir nach weiteren zwei Stunden.

Oben angekommen genießen wir den Blick in die Ammergauer, das Wetterstein und das Voralpenland. Nach der Pause steigen wir ab und folgen auf einem stetigen und munteren auf und ab dem Klammspitzgrat über schmale Wege und kurze Felseinlagen, jedoch mit immer wieder schönen Seitenblicken in die Ammergauer Bergwelt. Übern den Klammspitzgrat ereichen wir den Feigenkopf (1867 m), den wir leicht über seinen schönen Gipfelrücke überqueren und die dortige Fauna genießen können.

Vom Feigenkopf sind es dann "nur" noch 1,5 Stunden, bis wir wohlverdient in der Kenzenhütte ankommen.
 
 
Panoramaphoto über den Nationalpark Les Ecrins
Parc National des Ecrins, Dauphiné Alpen, Frankreich - m.l. 'La Muzelle', m. 'Aiguille de Venosc', r. 'Le Rochail'
Alpinisten sammeln Gipfel und viele schöne Erinnerungen
 
 
 
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