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Parc National des Ecrins, Dauphiné Alpen, Frankreich - links die Barre des Ecrins mit 4101m, sonst jede Menge 3000er
Panoramaphoto über den Nationalpark Les Ecrins

Details

 
 Username  Christoph_86     Anzahl der Touren  1 
 Mitglied seit  15.04.2010  Höhenmeter  2.340 hm 
 Hompage  keine  Hm Durchschnitt  2.340 hm 
 
 

Tourentipps

 
1.  Schweiz  Alphubel   (4206 m / 1176 hm)
Gebirge:  Walliser Alpen
Typ:  Hochgebirgstour
 
2.  Schweiz  Strahlhorns   (4190 m / 1160 hm)
Gebirge:  Walliser Alpen
Typ:  Hochgebirgstour
 
3.  Schweiz  Breithorn   (4165 m / 4529 hm)
Gebirge:  Walliser Alpen
Typ:  Hochgebirgstour
Verlauf:  Man durchquert Zermatt bis ans „linke hintere Ende“ bzw. folgt den Wegweisern zur Seilbahn Kleinmatterhorn/Schwarzsee. Hat man dann den Eingang im „1. Stock“ gefunden berappt man (schweren Herzens) die 47 Franken (Stand 2002 ca. 30 €) für die Berg- und Talfahrt und beginnt den Seilbahnmarathon - in den Alpen gibt es keine Seilbahn die höher hinaufführt. Einzig die Fahrt zur Aguille du Midi in Chamonix dürfte ähnlich eindrucksvoll sein. Wer Herz- oder Kreislaufprobleme hat, sollte vor einer Fahrt unbedingt einen Arzt um Rat suchen.

In 3 Etappen und einer Fahr-/Wartezeit von ca. 45 Minuten geht es hinauf zum Kleinmatterhorn (3.820 m).
Übrigens sollte man noch erwähnen, dass sich die Zahl der Skifahrer und Bergsteiger am Kleinmatterhorn etwa die Waage hält. D. h. hier oben gibt es mehrere Gletscherlifte die auch im Sommer zahlreiche Skifahrer anlocken. So führt auch anfangs der Weg entlang des Schleppliftes zur Gobba die Rollin. Nach etwa 500 m zweigt normalerweise ein gut erkennbarer Trampelpfad in Richtung Breithornpass nach Osten ab. Falls keine Spur erkennbar ist, sollte man den „Kessel“ ohne Höhenverlust in einem Bogen durchqueren, da links am Abbruch Spalten sind. Bei guten Wetter und vorhandener Spur ist nun der weitere Weg leicht erkennbar (siehe Bilder).

Hat man den „Kessel“ durchquert kommt man in die Südflanke des Breithorns. Hier wird es deutlich steiler und man spürt die dünne Luft in diesen Höhen. Ab hier sollte man Steigeisen, Pickel/Stöcke und ggf. Seil benutzen. Der Weg zum Gipfel führt durchweg über Gletscher und Firn mit maximal ca. 40° Neigung. Entsprechende Ausrüstung ist unbedingt erforderlich. Auf halben weg zum Gipfel sollte sind 2 Spalten (siehe Bild) die bei guter Sicht aber kein Problem sind, man kann sie leicht umgehen. Im Gipfelbereich ist Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich, dennoch ist die Tour insgesamt leicht und bei normal guten Verhältnissen alleine problemlos zu bewältigen.

Ein Wort noch mal zur Höhe: Wichtig ist es, nicht zu schnell zu gehen und seinen eigenen „Rhythmus“ zu finden. Legen Sie lieber eine Pause mehr ein, als sich zu überfordern. Trotz des relativ geringen Höhenunterschieds von ca. 350 m ist die Tour durchaus anstrengend, wenn man nicht an solche Höhen gewöhnt ist. Außerdem sollte man sich nicht von den vielen „Seilschaften“ aus der Ruhe bringen lassen, die bei schönem Wetter in großer Anzahl anzutreffen sind. Lassen Sie „schnellere“ einfach ziehen, manche werden Sie dann bei gleichmäßigem Tempo automatisch wieder einholen ...

Langsam wechselt der Weg nun auf die linke Gradschulter und nach kurzer Zeit hat man es geschafft
 
4.  Schweiz   Allalinhorn   (4027 m / 571 hm)
Gebirge:  Walliser Alpen
Typ:  Hochgebirgstour
Verlauf:  Vom Parkhaus geht man in südlicher Richtung an einigen Häusern vorbei und dann über die Brücke zur Talstation der Gletscherbahn. Wegen dem Sommerskigebiet auf dem Feegletscher herrscht morgens großer Andrang an der Seilbahn. Ich hatte Glück und wurde von einem Angestellten mit einem Schwung Bergsteigerinnen und Bergsteiger als erstes durch die Schranken gelassen, so dass wir die teilweise lärmenden Skifahrer vermeiden könnten. Es ist doch schön, dass das Seilbahnpersonal mit uns Bergsteigern mitfühlt :-). Nach einmal umsteigen erreicht man die Station Felskinn (2.991 m). Von hier fährt die "Metro Alpin" (Stollen Standseilbahn) hinauf zur Station Mittelallalin (3.456 m).

Ab der Bergstation beginnt der Gletscher. Zuerst geht es flach entlang der Skipiste und später die Skilifte queerend südwestlich Richtung Feejoch. Die Queerung der Skilifte war vor allem beim Abstieg nervend, da an fast jedem "Angelhaken" ein Skifahrer hing. Auch wenn sich die Skifahrer beschweren, ohne Umweg ist dies der einzige Weg zurück zur Bergstation. Viele Bergsteiger dürfte auch die laute Musik stören, die unten auf ca. 3.200 m vom Skatebord-/Freestyle-Bereich aus der Konserve kommt und bis ins Feejoch zu hören ist.

Nach einigen Minuten enden glücklicherweise die Skilifte. Meistens wird ab hier eine breite Spur südwestlich zum Feejoch hinaufziehen. Das Verlassen der Spur ist nicht zu empfehlen, da die beträchtlichen Spalten in dem Bereich mehr oder weniger eingeschneit und daher schwer einzuschätzen sind. Erwähnt werden sollten die Eisbrüche oberhalb der Aufstiegsspur bei ca. 3.600 m. Auch wenn wohl keine unmittelbare Gefahr droht, sollte man sich nicht unnötig lange in dem Bereich auffhalten.

In einigen Kehren führt die Spur mittelsteil zum Feejoch (ca. 3.850 m). Nun öffnet sich der Blick zum Felsgipfel des Allalins bzw. die Aufstiegsroute über den Westhang. Wiederum mittelsteil erreicht man bald den Gipfel. Am Felsgipfel mit Gipfelkreuz herrscht mitunter Gedränge, so dass man die Aussicht besser vom (gleichhohen) Firngipfel geniet. Die ist nämlich wirklich gewaltig. Man steht mitten über einer Gletscherwelt, die sich rundum scheinbar kilometerweit ausdehnt und von 4.000ern durchsetzt wird. Im Nahbereich sei vor allem die Mischabelgruppe (Nadelhorn 4.294 m, Lenzspitze 4.294 m, Dom 4.545 m, Täschhorn 4.490 m, Alphubel 4.206 m), Rimpfischhorn 4.199 m und das Strahlhorn 4.190 m erwähnt. In Mittlerer Entfernung erkennt man Weisshorn 4.505 m, Matterhorn 4.478 m, Breithorn 4.164 m, Monte Rosa Gruppe 4.634, Weissmies 4.023, Lagginhorn 4.010 und viele mehr. Am Horizont reicht die Sicht bei gutem Wetter vom Mont Blanc im Westen bis zur Bernina Gruppe im Osten.

Der Abstieg erfolgt wie der Aufstieg.
 
5.  Österreich  Großglockner   (3798 m / 1814 hm)
Gebirge:  Glocknergruppe
Typ:  Bergsteigen/Hochtour
 
6.  Österreich  Ahornspitze   (2973 m / 2340 hm)
Gebirge:  Zillertaler Hauptkamm
Typ:  Bergwanderung
Verlauf:  Aufstieg:
Mit der Ahornbahn (erste Fahrt in der Hochsaison 7.30 Uhr) zur Ahornhütte auf 1900m. Nun auf Weg Nr. 514 leicht absteigend, später fast eben oder in leichtem Auf und Ab und erst am Schluß in bequemer Steigung, durch eine wunderbare Zentralalpenlandschaft, zur bewirtschafteten Edelhütte, 2238m. Direkt oberhalb der Hütte beginnt der gute, bezeichnete Steig auf die Ahornspitze. Er leitet uns über Wiesen, später über Geröll, ins Fellenbergkar, dann nach links auf einen Sporn und in die Felsen. Unser Ziel ist die ganze Zeit im Blick, rückt immer näher und verändert dabei ständig seine Gestalt. Der Steig führt uns nun über Bänder und über Felsstufen durch die stark gegliederte Westwand zum Gipfel. Er ist einmal kurz gesichert und erfordert stellenweise leichte Kletterei.

Die Aussicht ist berühmt - im Süden freier Blick auf den vergletscherten Zillertaler Hauptkamm, im Norden freie Sicht auf die niedrigeren Tuxer- und Kitzbüheler Alpen und flugzeuggleich hinab auf's fast zweieinhalb Kilometer unter uns liegende Zillertal, das wir in seiner ganzen Länge bis zum Inntal einsehen können.

Abstieg:
Entweder wie Aufstieg.
Oder, schöner und interessanter, aber stellenweie ebenfalls Kletterei erfordernd und ausgesetzt, vom Gipfel nach links auf die Popbergschneid. Über sie hinab zum Popbergneder, 2448m.
Von hier kann man rasch noch den Toreggenkopf, 2470m, mitnehmen. Von der Scharte in wenigen Minuten nach Westen zum Gipfel. Aufstieg wie Abstieg.
Von der Popbergneder nach rechts hinab und auf Weg Nr. 519 rasch zur Edelhütte.
Von der Hütte wie beim Aufstieg zurück zur Bergstation der Ahornbahn und mit ihr hinunter nach Mayrhofen. Letzte Talfahrt um 17.00 Uhr.
 
7.  Deutschland  Zugspitze   (2945 m / 2846 hm)
Gebirge:  Wetterstein
Typ:  Bergsteigen/Hochtour
Verlauf:  Vom Parkplatz am Ortseingang Hammersbach starten wir unsere Tour zunächst in Richtung Höllentalklamm. Dazu wandern wir in in den Ort hinein und weiter bis zur Hammersbacher Hütte, an der es auch eine Infotafel und eine Bushaltestelle gibt. Nun folgen wir dem Hammersbach, immer den Schildern zur Höllentalklamm nach. Der Weg ist gut beschildert und ausgebaut und windet sich bald steil den Berg hinauf. Die Route erreicht wieder eine Forststraße, es geht vorbei an einer Materialseilbahn und dann zur Eingangshütte der Höllentalklamm. Der weitere Weg verläuft auf rund 700 m durch die imposante Klamm, wir wandern unter großem Getöse hindurch. Unter großem Aufwand wurde ein Weg geschaffen, der teilweise durch in den Fels geschlagene Tunnel mit ca. 1 m Breite und maximal 2 m Höhe führt. Anschließend wandern wir zwischen Bäumen hindurch und über Latschen hoch zur Höllentalangerhütte, hier ist es nun auch wieder „ruhiger“. Der Pfad führt uns weiter geradeaus, zunächst noch über Wiesen, dann auch über Geröll. Wir kommen an den Höllentalanger und dahinter zur „Leiter“, wo viele Eisenklammern im Fels angebracht sind. Über diese erreichen wir das „Brett“: Diese Stelle ist etwas knifflig, wir queren eine recht glatte Felswand unter Zuhilfenahme von eingeschlagenen Eisenstiften. Wir setzen dahinter unseren Weg durch Latschen fort, es geht bis zum „Grünen Buckel“ bergan und immer weiter hinauf bis zum weitläufigen Schuttfeld. Weiter geht es nun über Schotter, so kommen wir an den Rand des Höllentalferners. Hier kommen nun die Steigeisen zum Einsatz: Wir gehen zunächst bergan und queren dann nach rechts an den Fuß der Felsen, wo auch der Klettersteig beginnt. Diesem folgen wir über Drahtseile, bis wir schließlich den Gipfel der Zugspitze erreicht haben.Von der Bergstation können wir dann mit der Eibseeseilbahn, der Bayerischen (nach Garmisch-Partenkirchen) oder der Tiroler (Ehrwald) Zugspitzbahn ins Tal hinabfahren.
Nach der Übernachtung im Münchner Haus oder der Auffahrt mit der ersten Seilbahn (7.35 Uhr ab Garmisch-Partenkirchen) starten wir auf einem drahtseilversicherten Weg zum Zugspitz-Gipfel. Dann geht es entlang des Steiges in Richtung Höllental und gleich darauf nach rechts auf einem Pfad zum Jubiläumsgrat. Auf oder neben dem Grat geht es für uns nun entlang einiger Felsplatten, die auch von Schotter bedeckt sein können (Kletterschwierigkeit I bis II). Hier gelangen wir auch bald an eine der Schlüsselstellen dieser Tour, im Abstieg eine nach beiden Seiten ausgesetzte Passage im III. Schwierigkeitsgrad. Hier sollte mit einem eigenen Seil gesichert werden. Dahinter geht es weiter zur Scharte vor der Inneren Höllentalspitze, von dort nach rechts und dann nach links und schließlich am Drahtseil entlang bis zur Inneren und weiter zur Mittleren Höllentalspitze. Als nächstes liegt die Höllentalgrathütte (mit Biwakschachtel) an unserem Weg. Dahinter führt der Steig weiter zur Äußeren Höllentalspitze und von dort in einen Sattel. Dann bedienen wir uns des Drahtseils, es geht in der Vertikalen auf einen Turm, von dort wieder hinab in eine Scharte und weiter auf die Vollkarspitze. Wir folgen dem Steig bis zum Wegweiser „Grieskarscharte“. Für uns geht es hier links bergab, anschließend queren wir die westliche Seite des Hochblassen. Das Geländer mit Drahtseil leitet uns wieder sanft aufwärts, dann geht es über Schutt in die Grieskarscharte. Ein breiter Grat führt uns nun zum Gipfel der Alpspitze, weiter geht es über die Nordwand-Ferrata zur Osterfelder Bergstation der Alpspitzbahn.
 
 
Panoramaphoto über den Nationalpark Les Ecrins
Parc National des Ecrins, Dauphiné Alpen, Frankreich - m.l. 'La Muzelle', m. 'Aiguille de Venosc', r. 'Le Rochail'
Alpinisten sammeln Gipfel und viele schöne Erinnerungen
 
 
 
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